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Jugend im demographischen Wandel – Entwicklung transnationaler Lösungen

 

Hintergrund

In den kommenden Jahrzehnten wird sich der soziale und demographische Wandel zu einer der größten Herausforderung für die regionale Entwicklung ländlicher Räume in der EU entwickeln. Besonders mittel- und osteuropäische Regionen innerhalb der EU leiden unter einem wesentlichen Rückgang der Geburtsrate, Überalterung der Bevölkerung sowie unter starken  Auswanderungstendenzen. Dieses führt zu einem Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften und hochqualifizierten Experten. Die erwähnten Entwicklungstendenzen sind weder ein einmaliges Phänomen noch kommen sie plötzlich und unerwartet. Die derzeitige Bevölkerungsstruktur in Mitteleuropa ist das Ergebnis eines langen Prozesses, der sich in den letzten Jahren enorm beschleunigt hat. Allein Sachsen – Anhalt hat seit 1990 fast 500.000 Mio. Einwohner verloren, davon alleine 50% durch Emigration. Es ist derzeit zu erwarten, dass bis 2025 weitere 500.000 Bewohner  Sachsen – Anhalt verlassen werden.  Somit werden die ländlichen Regionen Sachsen-Anhalt zwischen 1990 und 2025 voraussichtlich so viele Einwohner verloren haben, wie derzeit etwa in Städten wie Köln oder Neapel leben.

Herausforderung

Ländliche Kommunen und Regionen in Sachsen-Anhalt stehen damit vor der enormen Herausforderung, sich an den wachsenden und härteren regionalen und nationalen Wettbewerb anzupassen und ihren Bewohnern berufliche Perspektiven, attraktive Lebensbedingungen, sowie eine hohe Lebensqualität  zu sichern. Besonders regionale und lokale Unternehmen stehen also vor der Aufgabe,  gut ausgebildete Fachkräfte nicht nur zu halten, sondern auch neue Fachkräfte für die Region zu gewinnen. Demzufolge muss es ein übergeordnetes Ziel aller europäischen Regionen sein, junge Mitarbeiter zu qualifizieren und  ihnen entsprechende Möglichkeiten für die berufliche Entwicklung anzubieten, um sie dadurch zu motivieren, in der Heimatregion zu bleiben. Zu diesem Zweck müssen öffentliche und private Akteure im Bereich der Personalentwicklung und Personalgewinnung neue innovative Wege beschreiten und sich mit entsprechenden Institutionen aus den Bereichen Bildung und Wissenschaft näher abstimmen. Nur solche Unternehmen haben eine Chance, langfristig konkurrenzfähig zu bleiben, die bereits jetzt mit der Umsetzung innovativer Lösungen beginnen.

running_children-03.gifProjekt

Das Hauptziel des YURA-Projektes ist die Entwicklung innovativer Lösungsansätze, um den  Auswirkungen des sozialen und demographischen Wandels wirksam begegnen zu können. Hierbei konzentriert sich YURA besonders auf die regionale und lokale Ebene. Deswegen wird YURA neben der Durchführung einer  regionalen Vergleichsanalyse und der Erarbeitung einer transnationalen Jugendstrategie, die an europäische, nationale und regionale Akteure gerichtet wird, eine engere Zusammenarbeit von lokalen und regionalen Bildungseinrichtungen mit der Industrie anstreben und unterstützen.

YURA fördert Ausbildungspartnerschaften zwischen Bildungseinrichtungen und der Wirtschaft, was nicht nur zur Schaffung besserer, beruflicher Perspektiven für die Jugendlichen in ihrer Heimatregion führt, sondern auch qualifizierte Fachkräfte für die lokalen und regionalen Unternehmen langfristig sichern soll. YURA konzentriert sich vor allem auf Jugendliche, da diese eine Hauptzielgruppe für eine zukunftsorientierte Regionalentwicklung und für innovative Aktivitäten sind.

Um die geplanten Ziele umzusetzen, wird YURA in Sachsen-Anhalt vor allem folgende Pilotaktivitäten unterstützen:

·         Initiierung von Kooperationen und Lernpartnerschaften zwischen der regionalen Industrie und Bildungseinrichtungen

·         Durchführung von transnationalen Sommerschulen und Lagern in den Projektregionen unter dem Motto „Deine Region – deine Zukunft“

·         Koordinierte und strukturierte Modelle der Jugendbeteiligung an der lokalen und regionalen Entwicklung

Mehr Informationen über das Projekt finden Sie auf http://www.yura-project.eu/ (Englisch)

 

Für weitere Informationen sind in Deutschland folgende Einrichtungen zuständig:

Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr Sachsen – Anhalt

Turmschanzenstraße 30

D-39114 Magdeburg

www.mlv.sachsen-anhalt.de

 

Ansprechpartner:

Herr Wilfried Köhler

Herr Andreas Schweitzer

Frau Ines Heidler

 

Management:

core-consult GmbH & Co KG

Melanchthonstrasse 7

D-01099 Dresden

www.core-consult.de

Projetmanager: Herr Gerald Stöger

Finanzmanager: Herr Gerald Stöger

Kommunikationsmanager: Herr Peter Schulenkorf

 

Partner:

Kreisverwaltung Burgenlandkreis

Schönburger Straße 41

D-06618 Naumburg

www.burgenlandkreis.de

Ansprechpartner:

Herr Jörg Perrmann

 

isw Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung gGmbH

Heinrich-Heine-Straße 10

D-06114 Halle/Saale

www.isw-institut.de

Ansprechpartner:

Herr Dr. Rainer Lüdigk

Frau Daniela Klohs

 

 

 

 

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